Irrglauben rund ums Joggen
Das wichtigste an Jogging-Schuhen ist, dass sie gut dämpfen! Joggen auf dem Waldboden ist gesünder als auf einer Asphaltstraße. Und Walken ist viel gesünder als Joggen! Stimmen diese Behauptungen oder ist es doch nicht so simpel, wie man glaubt?
Von Christiane Streckfuß / Bernd Thomas
Stand: 01.09.2008

Unsere sportliche Familie ist auch diese Woche wieder unterwegs. Papa Wagner und Söhne gehen gerne joggen. Und bevor es richtig los geht, werden erst die neuen Sportschuhe der Jungs kontrolliert. Dämpfen sie auch gescheit? Ganz falsch ist das nicht, denn beim Joggen prallen bei jedem Schritt Körper und Boden aufeinander. Dabei wird der Fuß mit dem Zweieinhalbfachen des Körpergewichtes belastet. Um Gelenke, Bänder und Sehnen zu schonen, ist eine gute Dämpfung deshalb wichtig.
Worauf aber die wenigstens Jogger achten: Gerade die Achillessehne ist anfällig für Verletzungen, weil sie besonders stark beim Laufen beansprucht wird. Um die Achillessehne zu schonen und Knieprobleme zu vermeiden, ist ein guter Laufstil wichtig. Denn die Beanspruchung geschieht in dem Moment, in dem der Fuß aufsetzt und abrollt. Dabei knickt das Sprunggelenk ein und je stärker es einknickt, desto größer wird die Verletzungsgefahr. Deshalb muss ein guter Schuh nicht nur dämpfen, sondern den Fuß auch unterstützen und führen. Aber: Ein Schuh, der einen hundertprozentigen Schutz bietet, wäre nicht gut, denn er würden dem Fuß alle Arbeit abnehmen. Es ist besser, wenn der Fuß beim Laufen auch trainiert wird, denn ein regelmäßig belastetes Gelenk ist ein gesundes Gelenk.
Asphalt contra Waldboden
Joggen auf der Straße? Das mag Papa Wagner gar nicht. Zum Glück
wohnen die Wagners in der Nähe eines Waldes und Papa Wagner ist davon überzeugt, dass es nichts besseres gibt, als auf dem weichen Waldboden zu laufen. Da federt jeder Schritt und Rücken und Gelenke werden geschont. Aber, was Papa Wagner nicht bedenkt: Unebenheiten und Wurzeln erhöhen die Verletzungsgefahr. Und auf dem weichen Boden kann sich der Fuß leicht seitlich verdrehen. Hier ist es besonders wichtig, auf einen guten Laufstil zu achten. Wer nach einer Verletzung wieder mit dem Joggen anfangen will, sollte deshalb einen stabileren Untergrund wählen: den Asphalt. Und wer nur auf Asphalt laufen möchte, kann dies mit den richtigen Sportschuhen bedenkenlos tun.
Nordic walken contra joggen
Mama Moni joggt zwar hin und wieder mit ihrer Familie, aber mehr Spaß
hat sie beim Nordic Walking. Das ist für sie der Gesundheitssport überhaupt. Sie ist an der frischen Luft und im Gegensatz zum Joggen trainiert sie nicht nur die Bein- sondern auch die Armmuskulatur. Und Mama Wagner ist davon überzeugt, dass beim Joggen die Gelenke zu stark belastet werden. Beim Nordic Walking dagegen nicht: dank der Carbonstöcke, durch die die Gelenke im Vergleich zum normalen Gehen um bis zu 30 Mal mehr entlastet werden. Doch das ist ein weit verbreiteter Irrglauben. Wer die Stöcke falsch einsetzt, kann seine Gelenke dadurch sogar schädigen. Und Messungen der Sportmediziner haben gezeigt: beim Nordic Walking ist der Aufprall der Ferse um 15 bis 20 Prozent höher als beim einfachen Walken und teilweise sogar höher als beim Joggen. Und auch die lang gezogenen Schritte können Probleme verursachen, denn wer seinen Fuß mit nahezu gestrecktem Knie aufsetzt, belastet seine Gelenke besonders stark. Fazit: Nordic Walken ist nicht gesünder als Joggen. Und gerade diejenigen, die unter Arthrose leiden oder Problemen mit den Schultergelenken haben, sollten lieber nicht Nordic walken.
Quelle: Bayerisches Fernsehen BR-Online
(Von Christiane Streckfuß / Bernd Thomas)
Anabolika
Die Einnahme von Testosteron beruht auf der Einnahme von Anabolika.
Vor allem aber bildet sich durch die Einnahme von Testosteron mehr Muskelmasse im Körper bei gleichzeitiger Abnahme von Fett. Auf Grund dieser Auswirkungen werden anabole Steroide im Lauf, Weitsprung und Gewichtheben beziehungsweise Bodybuilding genutzt, da die Schnellkraft und ein großer Anteil an Muskelmasse ein entscheidender Faktor ist. Auch in Ausdauersportarten werden anabole Steroide eingesetzt. Sie erhöhen massiv die Regenerationsfähigkeit des Athleten und werden deshalb von ihnen gerne in Trainingsphasen verwendet, um die Trainingshärte erhöhen zu können. Auch im Wettkampf zeigen sie bei Ausdauersportlern Wirkung. Unvergessen ist die überragende Siegesfahrt von Floyd Landis auf der 17. Etappe der Tour de France 2006, nachdem er am Tage zuvor einen brutalen Einbruch erlitten und zehn Minuten auf den Tagessieger verloren hatte. Die Erklärung lieferte der positive Test auf Testosteron im Anschluss.
Anabole Steroide sind Dopingmittel, die häufig Anwendung finden. Jedoch resultieren aus deren Einnahme viele Nebenwirkungen.
Bei Männern kommt es zu einer Verweiblichung, da das überschüssige Testosteron im Körper des Mannes zum Teil in das weibliche Sexualhormon Östrogen umgewandelt wird. Die sich daraus ergebenden Nebenwirkungen sind durch das Wachsen einer weiblichen Brust und der Einstellung der Samenproduktion gekennzeichnet. Bei Frauen hingegen kann eine Vermännlichung eintreten, die u.a. durch Bartwachstum, Zurückbildung der weiblichen Brust und eine Vertiefung der Stimme charakterisiert ist. Bei Jugendlichen kann es sogar zu einer Hemmung des Wachstums kommen, da die Produktion des körpereigenen Testosterons eingestellt wird. Weiterhin zählen Bluthochdruck, Akne, Verletzungen an Bändern und Sehnen, Reizbarkeit, Depressionen und Halluzinationen zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen.
Der Nachweis von anabolen Steroiden hat sich als kompliziert erwiesen, da Testosteron auch im menschlichen Körper vorkommt und nur schwer vom synthetischen Testosteron unterschieden werden kann. Außerdem kann das Testosteron innerhalb von 48 Stunden im Körper abgebaut werden. Auf Grund dessen wird der Epitestosterongehalt im Urin nachgewiesen, welcher normal im Verhältnis von 1:1 zum Testosteron vorkommt. Jedoch beträgt die Genauigkeit dieser Überprüfung weniger als 100 %, da sich einige Sportler Epitestosteron spritzen lassen, um den Wert auszugleichen. Die Leistungen der Sportler in Kraft- und Schnellkraftsportarten gingen stark zurück, nachdem Trainingskontrollen eingeführt wurden.
In der Medizin werden Anabolika bei Hormonstörungen eingesetzt. Dabei werden dem Körper Hormone zugeführt, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Ein bekanntes Dopingmittel dieser Kategorie ist Stanozolol.
Quelle: Wikipedia
Narkotika
Narkotika bestehen aus Morphin, anderen Morphium-Derivaten oder einem
verwandten Stoff. Die häufigsten Narkotika sind Morphin, Heroin und Methadon, welche entweder aus dem Opium, welches aus Schlafmohn gewonnen wird, produziert oder vollständig synthetisch hergestellt werden. Narkotika wirken schmerzunterdrückend und werden kurzfristig als Schmerzmittel nach Operationen oder als Dauertherapie bei sehr schweren Erkrankungen wie Krebs verabreicht. Im Sport werden Narkotika für verschiedene Zwecke missbraucht. Sie finden wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf den menschlichen Organismus in Sportarten wie Golf und beim Sportschießen ihre Anwendung. Des Weiteren führen sie bei zu hoher Dosierung zu Ohnmacht, Bewusstseinstrübung und Tod. Jedoch muss der Sportler bei der Einnahme von Erkältungsmitteln aufpassen, da in diesen oft Codein enthalten ist, welches zwar nicht verboten ist, aber vom Körper zu einem gewissen Teil in Morphin umgewandelt wird. Wird der Grenzwert von 1 mg Morphin pro Liter Urin nicht überschritten, ist die Probe als negativ zu bewerten.
Quelle: Wikipedia
Stimulanzien
Beispiele für Stimulanzien sind Amphetamine, Ephedrin und Koffein. Die
chemischen Strukturen von Amphetamin oder Ephedrin sind ähnlich den körpereigenen Hormonen Adrenalin und Noradrenalin. Stimulanzien wirken auf das zentrale Nervensystem und steigern die motorische Aktivität. Die Nebenwirkungen von Stimulanzien sind Stresssymptome und dauerhafte Aggression. Bei der überhöhten Einnahme von Stimulanzien reagiert das körpereigene Warnsystem nicht mehr, und alle restlichen Körperreserven werden verbraucht, ohne dass der Athlet dies bemerkt. Dies führt dann zu starker Erschöpfung, Ohnmacht und im Extremfall auch zum Tod. Stimulanzien kommen in der Medizin kaum zum Einsatz, da bei fast allen der Schaden größer ist als der Nutzen. Allein Ephedrine bewirken ein Erschlaffen der Bronchien und das Abschwellen der Nasenschleimhaut, weswegen sie in vielen Erkältungsmitteln zu finden sind. Mit der Einnahme von Erkältungsmitteln, die Ephedrine enthalten, verstößt ein Sportler gegen das Dopingverbot und hat mit den gleichen Konsequenzen zu rechnen wie bei der gewollten Einnahme eines Dopingmittels.
Koffein gehört ebenso zu der Gruppe der Stimulanzien. Es galt bis 2004 bei der Überschreitung des Toleranzwertes von 12 mg pro Liter Urin als Doping, wurde nun allerdings komplett von der Dopingliste genommen. Es wurde nachgewiesen, dass nach Einnahme von Koffein die Konzentration von freien Fettsäuren im Blut zunahm. Für Ausdauersportler sind diese in der Wissenschaft noch nicht ganz unumstrittenen empirischen Daten von recht hoher Relevanz. Denn der Ausdauersportler hat das Interesse, seine Glykogenspeicher für einen Schlussspurt zu schonen und fettverbrennend zu laufen. Die Wirkung von Koffein entfaltet sich eine Stunde bis eineinhalb Stunden nach Einnahme und hält ungefähr vier bis fünf Stunden an.
Quelle: Wikipedia

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Ich habe in meinem Blogroll einen Link gesetzt auf frubiase® SPORT blog
Unter Doping versteht man gemeinhin die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung der sportlichen Leistung. Hinter der Frage nach der Verwerflichkeit von Doping steht die tiefer gehende Frage, unter welchen Umständen ein Leistungsvergleich im Sport grundsätzlich gerecht ist. Strittig ist vor allem, ob es ausreichend ist, wenn alle Teilnehmer dieselben Regeln befolgen, oder ob zusätzlich gewährleistet sein muss, dass alle Teilnehmer dieselben Möglichkeiten zur Erbringung der Leistung haben müssen.
Die genaue Definition von Doping wirft etliche Schwierigkeiten auf – so ist es zum Beispiel bis heute nicht gelungen, anhand einer Formulierung eindeutig darzulegen, was Doping ist beziehungsweise wann Doping vorliegt. Einer der ersten Ansätze stammt aus den 60er Jahren: 1963 definierte der Europarat Doping als “die Verabreichung oder den Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf.” Für das Aufstellen von Dopingregeln war diese Definition aber viel zu ungenau (allein die Formulierung “in abnormaler Form” ließ zu viel Interpretationsspielraum). 1977 definierte der DSB Doping als den “Versuch unphysiologischer Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Anwendung von Doping-Substanzen (…)“, griff damit aber innerhalb der Doping-Definition selbst auf den Begriff “Doping” bzw. “Doping-Substanzen” zurück. Bei der Welt-Doping-Konferenz 1999 in Lausanne wurde schließlich eine neue Definition von Doping festgelegt, die Doping enumerativ bestimmte, d. h. als eine Liste von ausdrücklich aufgezählten verbotenen Wirkstoffen und Verhaltensweisen. Als Grundlage diente ein Entwurf des Internationalen Olympischen Komitees (IOC): “Doping ist definiert als 1. der Gebrauch eines Hilfsmittels (Substanz oder Methode), das potenziell gesundheitsgefährdend ist und die sportliche Leistung des Athleten verbessert, sowie als 2. die Anwesenheit einer Substanz im Körper eines Athleten, die auf der Liste, die dem gegenwärtigen Medical Code beigefügt ist, aufgeführt ist, oder der Gebrauch einer Methode, die auf dieser Liste aufgeführt ist.”
Quelle: Wikipedia