
Der Hamburg-Marathon ist ein bedeutender deutscher Straßen- und Volkslauf, der jährlich, in der Regel am letzten oder vorletzten Aprilsonntag, in Hamburg stattfindet. Veranstalter ist seit der ersten Austragung 1986 der Hamburger Leichtathletik-Verband, Renndirektor ist Wolfram Götz. Anfang 2007 wurden die Lizenzrechte für die Jahre 2008 bis 2012 an die Act Agency GmbH verkauft [1]. Zwischen 1998 und 2005 gab es neben dem Marathonlauf für Läufer und Rollstuhlfahrer zusätzlich einen Inlineskater-Wettbewerb.
Die Strecke des Hamburg-Marathons ist verhältnismäßig flach (38 m zwischen höchstem und tiefstem Punkt der Strecke [2]). Der nach den Richtlinien von DLV und AIMS vermessene Rundkurs ist seit 1986 im wesentlichen unverändert geblieben.
Vom Start bei den Messehallen, der, für einen Marathonlauf ungewöhnlich, in drei Blöcke in drei Straßen aufgeteilt ist, führt die Strecke über die Reeperbahn (2006 baustellenbedingt km 1-3 stattdessen über die Simon-von-Utrecht- Straße) nach Westen, entlang der Elbe über die Palmaille durch Altona zurück in die Innenstadt (Jungfernstieg, Lombardsbrücke) und umrundet in einem weiten Bogen über Barmbek, City Nord, Ohlsdorf, Groß Borstel, Eppendorf, Hoheluft-Ost, Harvestehude und Rotherbaum die Alster.
Die wesentlichste Änderung war, dass seit 2003 die Strecke über die Rothenbaumchaussee statt über den Harvestehuder Weg läuft.[3]
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