
Der London-Marathon ist ein Marathon in London, der hinsichtlich der Preisgelder, der Siegerzeiten und der Teilnehmerzahlen zu den bedeutendsten weltweit gehört.
Der Begründer der Veranstaltung, der ehemalige Hindernislauf-Olympiasieger und Sportjournalist Chris Brasher, wurde vom New-York-City-Marathon inspiriert. Der erste Lauf fand am 29. März 1981 statt, mit 7747 Teilnehmern, von denen 6255 finishten. Seitdem wird die Veranstaltung jährlich durchgeführt (gewöhnlich im April) und hat sich zu einem großen sportlichen Fest entwickelt, bei dem mehr als 30.000 Läufer starten und Hunderttausende von Schaulustigen an der Strecke stehen.
Seit seiner Erstdurchführung hat sich der Marathon kaum verändert. Die Strecke führt mit separaten Starts für Profiläufer, Rollstuhlfahrer und Hobbyläufer vom Greenwich Park vorbei am Cutty Sark, über die Tower Bridge, durch die Docklands und East End, dann zurück nördlich am Tower of London vorbei, entlang der Themse zum Parliament Square und den Parlamentsgebäuden (Palace of Westminster) und weiter zum Buckingham Palace. Die Ziellinie war früher auf der Westminster Bridge und liegt heute in The Mall.
Seit 2006 gehört der London-Marathon zu den World Marathon Majors und unterstreicht damit seine Bedeutung als einer der weltgrößten Marathonveranstaltungen.
Der London-Marathon ist auch eine bedeutende Charity-Veranstaltung, bei der viele prominente Sportler als Sponsorenläufer antreten, um Fundraising für wohltätige Organisationen zu betreiben. Auch Hobbyläufer nutzen diese Möglichkeit, um sich einen sicheren Startplatz bei dem regelmäßig ausgebuchten Lauf zu verschaffen. Auf diese Weise sind bereits Millionen von Pfund gesammelt worden, um z. B. Parkinson-Erkrankten zu helfen. Da es hier um einen guten Zweck und nicht um sportliche Bestleistungen geht, sind viele dieser Läufer skurril kostümiert.
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